Die Einrichtung war Handarbeit: Dateien per scp auf den Pi, dort install.sh
mit sudo starten, Token abschreiben, in die .env eintragen, Dienst neu
starten. Das ist genau die Sorte Arbeit, die beim naechsten Geraetetausch
niemand mehr weiss. Jetzt macht das ein Knopf unter "Einstellungen":
Adresse, Benutzer und Passwort eintragen, und die App meldet sich per SSH an,
prueft Python/systemd/Druckergeraet, uebertraegt deploy/bondrucker/, startet
install.sh mit einem selbst erzeugten Token, raeumt auf und prueft von aussen
nach. Jeder Schritt steht mit Ergebnis im Protokoll.
Damit das ueberhaupt Sinn ergibt, liegt der Druckerzugang jetzt in der
Datenbank statt in der .env - sonst muesste hinterher doch wieder jemand auf
den Server. Die PRINTER_*-Werte in der .env sind nur noch Startwerte beim
allerersten Start, wie RATE_PER_10MIN auch.
Zwei Fehler, die beim Testen der Einrichtung auffielen:
install.sh startete den Dienst nicht neu, sondern nur "enable --now". Bei
einer erneuten Einrichtung lief die Bruecke deshalb mit dem ALTEN Token
weiter und lehnte jeden Bon mit HTTP 403 ab. Jetzt: restart.
Die Gegenprobe fragte nur /status ab - und /status prueft kein Token. Ein
Dienst mit altem Token galt damit faelschlich als bereit. Die Bruecke meldet
in /status jetzt zusaetzlich, ob das mitgeschickte Token passt (Version 1.1),
und die Einrichtung prueft das mit.
Zugangsdaten werden einmal benutzt und danach vergessen; das erzeugte Token
wird aus dem Protokoll entfernt, bevor es in den Browser oder ins Journal
geht. Neu dabei: ssh2, reines JavaScript.
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Der Kunde soll mit einem Zettel zur Kasse gehen koennen, auf dem steht, was
er zahlen muss. Drei Wege fuehren jetzt zu einem Bon: der Knopf "Bon" auf der
Timer-Karte druckt den Zwischenstand und laesst den Timer weiterlaufen,
"Beenden" druckt den Endbeleg, und in der Historie laesst sich jeder Beleg
nachdrucken.
Der Drucker haengt per USB an einem Raspberry Pi und ist damit vom
Timer-Server aus nicht direkt erreichbar. Auf dem Pi laeuft deshalb eine
kleine Bruecke (deploy/bondrucker/, nur Python-Standardbibliothek), die
fertige ESC/POS-Daten per HTTP annimmt. Das Bon-Layout bleibt bewusst hier
im Repo, damit Aenderungen daran nicht auf dem Pi angefasst werden muessen.
Beim Beenden wird erst gespeichert und dann gedruckt. Eine leere Papierrolle
ist damit ein Papierproblem und kein Datenproblem - der Vorgang steht in der
Historie, die Oberflaeche sagt ausdruecklich, dass der Bon nicht gedruckt
wurde, und nennt den Grund.
Ohne PRINTER_HOST in der .env ist die Druckfunktion aus und die App verhaelt
sich unveraendert.
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Auf dem Zielhost gibt es kein rsync (und im Runner-Container laeuft es
wegen des Docker-Hosts ohnehin nicht). Der ausgerollte Commit steht jetzt
in /opt/timer-app/.deploy-commit; die Aenderungsliste kommt aus git diff
gegen diesen Stand.
Das ist genauer als ein Zeitstempelvergleich: geloeschte Dateien sind als
solche benannt und werden gezielt entfernt, und ob npm ci und ein Neustart
noetig sind, entscheidet dieselbe Liste. Ist kein Vorgaengerstand bekannt,
gilt alles als neu.
Der Pruefschritt bricht jetzt ab, wenn der Deploy-Benutzer im Zielpfad
nicht schreiben darf - das ist besser als ein halb ausgerollter Stand.
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rsync scheitert im Runner-Container am Docker-Host ('pipe: Permission
denied', auch im 22.04-Image). Das Paket geht jetzt per tar hinueber und
wird auf dem Server abgeglichen, wo rsync normal laeuft.
Dabei die Rechte geradegezogen: der Deploy-Benutzer besitzt den Code und
braucht dafuer kein sudo. Das frueher vorgesehene 'chown -R timerapp' nach
jedem Lauf haette ihm die Schreibrechte fuer den naechsten Lauf entzogen -
und die Einrichtungsanleitung haette dem Dienst das Datenverzeichnis
weggenommen. Jetzt: Code gehoert deploy, data/ gehoert timerapp.
Ein Diagnoseschritt meldet zu Beginn Benutzer, Werkzeuge, Rechte und
sudo-Regeln, damit solche Faelle im Protokoll sichtbar sind.
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Push auf main rollt den Stand selbst aus, statt ihn von Hand zu kopieren.
Der Runner (pve-runner) liegt im selben LAN wie der Zielhost.
Drei Dinge, die dabei nicht passieren duerfen und deshalb abgesichert sind:
- Die .env, das data-Verzeichnis und node_modules sind vom rsync-Abgleich
ausgenommen. Das --delete raeumt zwar geloeschte Dateien weg, laesst diese
Pfade aber in Ruhe (kein --delete-excluded).
- npm ci laeuft auf dem Zielhost, nicht im Runner-Container: bcrypt und
sqlite3 sind native Module und muessen zur dortigen Umgebung passen.
Aufgerufen wird es nur, wenn sich backend/package*.json geaendert hat.
- Neu gestartet wird nur bei Aenderungen unter backend/ oder deploy/.
Eine geaenderte Frontend-Datei wird ausgeliefert, ohne den laufenden
Dienst anzufassen.
Danach ein Health-Check gegen /health; bleibt die Antwort aus, schlaegt der
Lauf fehl und die letzten Journal-Zeilen stehen im Protokoll.
Die Einrichtung (Deploy-Benutzer, eng gefasste sudo-Regel, Variablen und
Secrets) steht in DEPLOY.md.
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Stand der laufenden Anwendung von 192.168.1.5:/opt/timer-app (systemd-Dienst
timer-app, Port 3003). Zeiterfassung mit Kostenberechnung: Node/Express,
SQLite, Anmeldung ausschliesslich ueber Authentik (OIDC, PKCE, RP-Logout) -
der frueher vorhandene Passwort-Login ist entfernt.
Nicht im Repo, bewusst:
- backend/.env und die .env-Sicherung: enthalten Session-Secret und die
Authentik-Zugangsdaten. Vorlage ist backend/.env.example.
- data/: die Datenbank mit den echten Zeiterfassungen.
- node_modules/.
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