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timer-app/README.md
T
Kerim (portable/claudecode)andClaude Opus 5 0e8d826bce
Deploy auf den Timer-Server / deploy (push) Successful in 20s
Drucker wird in der App gewaehlt, nicht auf dem Pi
Das Einrichtungsskript fragte bisher am Pi, welcher Drucker bedient werden
soll. Damit stand die Einstellung an einem Ort, an den man nur mit einem
Terminal kommt - und ein zweiter Drucker am Pi bedeutete: Skript nochmal.

Jetzt fragt die App den Pi, was angeschlossen ist, und der Bediener waehlt in
den Einstellungen. Die Bruecke bekam dafuer /devices; sie liest die
Klartextnamen aus dem sysfs, damit dort "EPSON TM-T88IV" steht und nicht
"lp0" - bei zwei Druckern der Unterschied zwischen Wissen und Raten.

Der gewaehlte Pfad geht bei jedem Auftrag im Kopf X-Print-Device mit. Die
Bruecke haelt dazu bewusst keinen Zustand und das Skript schreibt kein
PRINT_DEVICE mehr: es soll genau eine Stelle geben, die weiss, welcher Drucker
gemeint ist, naemlich die, an der es bedient wird. Leer bleibt "automatisch" -
das erste gefundene Geraet, zugleich der Rueckfall, wenn aus lp0 nach dem
Umstecken ein lp1 geworden ist.

Der Pfad kommt damit von aussen und wird an beiden Enden geprueft, in
PUT /api/settings und noch einmal in der Bruecke. Eine Schranke, die nur an
einem Ende steht, ist keine: ohne die Pruefung auf dem Pi liesse sich der
Dienst dazu bringen, in eine beliebige Datei zu schreiben.

Nebenbei: ein nicht bereiter Drucker meldete sich in der Oberflaeche als
"HTTP 503". Das verriet niemandem, dass nur ein Stecker lose ist. Die 503 der
Bruecke ist kein Protokollfehler, und ihr Rumpf sagt, was fehlt - der wird
jetzt ausgewertet.

Geprueft am echten Pi (Debian 13, TM-T88IV): Einrichtung ohne Rueckfrage,
Geraeteliste mit Namen, ausdrueckliche Wahl, Druck darauf, Rueckkehr auf
automatisch, Druck darauf. Dazu die Abweise: /etc/passwd und ein Pfad mit
angehaengtem Befehl werden zurueckgewiesen, ein erlaubtes aber fehlendes
/dev/usb/lp7 ergibt eine Meldung im Klartext.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-12 13:46:50 +02:00

158 lines
6.7 KiB
Markdown

# Timer — Zeiterfassung
Zeiterfassung mit automatischer Kostenberechnung für den Einsatz im Laden.
> **Installation und Technik:** siehe [DEPLOY.md](DEPLOY.md).
> Diese Datei ist die Kurzanleitung für die tägliche Bedienung.
---
## Anmelden
Seite im Browser öffnen, Passwort eingeben. Die Anmeldung gilt 24 Stunden und
verlängert sich bei Benutzung — ein Tablet am Tresen muss also nicht täglich neu
angemeldet werden.
## Timer starten
Oben optional einen Namen eintippen — zum Beispiel „Tisch 2", „Herr Müller" oder
„Reparatur Werkbank" — und auf **▶ Neuer Timer** klicken.
Es können **beliebig viele Timer gleichzeitig** laufen, einer je Platz oder Kunde.
Jeder bekommt eine eigene Karte mit Zeit und laufendem Betrag. Der Name lässt
sich jederzeit nachträglich ändern, einfach im Feld überschreiben.
## Während der Timer läuft
| Knopf | Wirkung |
|---|---|
| **❚❚ Pause** | Zeit anhalten, Betrag friert ein |
| **▶ Weiter** | pausierten Timer fortsetzen |
| **🖨 Bon** | Zwischenstand ausdrucken — der Timer läuft weiter |
| **✓ Beenden** | Vorgang abschließen, in der Historie speichern und Bon drucken |
| **✕ Verwerfen** | Timer wegwerfen, **nichts** wird gespeichert |
Vor dem Beenden und dem Verwerfen kommt eine Rückfrage mit Zeit und Betrag.
### Was passiert, wenn …
* **… der Browser geschlossen wird?** Nichts. Der Timer läuft auf dem Server
weiter und ist beim nächsten Öffnen wieder da.
* **… das Tablet neu startet?** Ebenfalls nichts — einfach wieder aufrufen.
* **… ein Kollege am zweiten Gerät nachschaut?** Er sieht dieselben Timer live.
* **… über Nacht vergessen wurde zu stoppen?** Der Timer zählt weiter, wie eine
Wanduhr. Die Karte zeigt, seit wann er läuft. Wer die Zeit korrigieren will,
verwirft den Timer und erfasst ihn neu.
## Bon für die Kasse
Auf dem Bon steht, was der Kunde zahlen muss — mit Beginn, Ende, Dauer und dem
Tarif, damit der Betrag nachvollziehbar ist. Der Betrag selbst steht groß und
allein darunter.
Zwei Wege, je nachdem, wie der Kunde geht:
* **Der Platz wird frei.** **✓ Beenden** drücken. Der Vorgang wandert in die
Historie und der Bon kommt aus dem Drucker — damit geht der Kunde zur Kasse.
* **Der Kunde will zwischendurch zahlen, bleibt aber.** **🖨 Bon** drücken. Der
Zettel zeigt den Stand von jetzt und ist als *Zwischenstand* gekennzeichnet;
der Timer läuft unverändert weiter.
### Strichcode für die Kasse
Unter dem Betrag steht ein Strichcode. Die Kasse scannt ihn und hat den Artikel
sofort auf dem Bildschirm — niemand muss ihn in einer Liste suchen. Der Code
steht ohne Beschriftung da: auf einem Kundenbeleg hat ein interner Artikelname
nichts verloren.
Welcher Artikel das ist, steht in den **Einstellungen** unter *Artikel in der
Kasse*; ab Werk `techniker`. Wird die Leistung in der Kasse umbenannt, wird der
Name hier geändert — ohne dass jemand an die App muss. Der ganze Block lässt
sich mit *Strichcode für die Kasse drucken* auch abschalten.
Zwei Grenzen setzt das Papier: Der Name darf **keine Umlaute und keine
Sonderzeichen** enthalten (ein Strichcode kann sie nicht abbilden) und nicht
länger sein, als quer auf die Rolle passt — bei 80 mm sind das 17 Zeichen. Beides
sagt die App beim Speichern, statt später einen unlesbaren Code zu drucken.
### Wenn nichts aus dem Drucker kommt
Der Vorgang ist trotzdem gespeichert — die App sagt in dem Fall ausdrücklich,
dass der Bon nicht gedruckt wurde, und nennt den Grund. Meist ist die Papierrolle
leer oder der Drucker aus. Nach dem Beheben: in der **Historie** beim Eintrag auf
**🖨** tippen, dann kommt derselbe Beleg noch einmal. Genauso, wenn ein Kunde
seinen Bon verlegt hat.
## Historie
Unter **📊 Historie** stehen alle abgeschlossenen Vorgänge mit Datum, Name,
Dauer und Betrag. Oben summieren drei Kacheln den gewählten Zeitraum.
* Filter nach **Von/Bis-Datum** und nach **Name**
* Schnellauswahl **Heute** und **Dieser Monat**
* **⬇ CSV-Export** lädt genau die gefilterte Auswahl herunter — die Datei lässt
sich direkt in Excel öffnen, Umlaute und Beträge stimmen
* Das **🗑**-Symbol löscht einen Eintrag endgültig (mit Rückfrage)
## Einstellungen
Unter **⚙️ Einstellungen** wird der Tarif festgelegt: Betrag und Intervall,
zum Beispiel „10 € pro 10 Minuten". Die Vorschau rechnet Beispiele durch.
Darunter steht, was auf dem Bon gedruckt wird:
* **Kopfzeilen** — Ladenname, Adresse, Telefonnummer. Die erste Zeile wird groß
gedruckt.
* **Fußzeilen** — der Hinweis unter dem Betrag, etwa „Bitte an der Kasse
bezahlen."
* **Bon beim Beenden automatisch drucken** — ausgeschaltet kommt ein Bon nur
noch über die 🖨-Knöpfe.
* **Strichcode für die Kasse drucken** — siehe unten. Ausgeschaltet bleibt der
Bon genau wie vorher.
* **Artikel in der Kasse** — der Name, der im Strichcode steckt.
* **Drucker am Pi** — an welchem Gerät gedruckt wird. **🔄 Suchen** fragt den
Pi, was gerade angeschlossen ist, und zeigt die Drucker mit Namen an
(„EPSON TM-T88IV"). „Automatisch" nimmt den ersten gefundenen — richtig,
solange nur ein Drucker am Pi hängt.
* **Probedruck** — druckt einen Beispielbon. Beantwortet die Frage, ob der
Drucker überhaupt erreichbar ist; darüber steht sein aktueller Zustand.
Wichtig zu wissen:
* **Jede angefangene Einheit wird voll berechnet.** 10 Minuten und 1 Sekunde
kosten bei einem 10-Minuten-Takt bereits zwei Einheiten.
* Der Tarif und die Bon-Texte gelten für **alle Geräte gemeinsam**.
* Eine Änderung wirkt sofort auf laufende und neue Timer. Bereits gespeicherte
Einträge in der Historie behalten den Tarif, der beim Beenden galt.
### Einen neuen Drucker anschließen
Wenn der Drucker-Rechner getauscht wird oder ein zweiter Laden dazukommt:
**🔧 Drucker einrichten** anklicken, dann **🔗 Einrichtungslink erzeugen**.
Es erscheint ein Befehl. Der wird auf dem Raspberry Pi in ein Terminal
eingegeben — über **📋 Kopieren** landet er in der Zwischenablage:
```
curl -fsSL "…" -o bondrucker.sh && sudo bash bondrucker.sh
```
Das Skript installiert die Software und meldet den Pi anschließend bei der
Timer-App an. Die Anzeige hier springt von „wartet auf den Pi" auf den fertigen
Drucker um.
Danach oben unter **Drucker am Pi** auf **🔄 Suchen** tippen und den Drucker
auswählen. Hängt nur einer am Pi, kann „Automatisch" stehen bleiben.
Der Link **gilt nur einmal und eine halbe Stunde lang**. Ist er abgelaufen,
einfach einen neuen erzeugen. Weitergeben sollte man ihn nicht: wer ihn hat,
kann einstellen, auf welchem Gerät hier gedruckt wird.
Voraussetzung: Auf dem Pi läuft ein frisches Raspberry Pi OS (oder Debian) und
der Bondrucker hängt am USB-Anschluss.
## Abmelden
**🚪 Abmelden** meldet nur dieses Gerät ab. Laufende Timer bleiben davon
unberührt und laufen weiter.