Das Einrichtungsskript fragte bisher am Pi, welcher Drucker bedient werden
soll. Damit stand die Einstellung an einem Ort, an den man nur mit einem
Terminal kommt - und ein zweiter Drucker am Pi bedeutete: Skript nochmal.
Jetzt fragt die App den Pi, was angeschlossen ist, und der Bediener waehlt in
den Einstellungen. Die Bruecke bekam dafuer /devices; sie liest die
Klartextnamen aus dem sysfs, damit dort "EPSON TM-T88IV" steht und nicht
"lp0" - bei zwei Druckern der Unterschied zwischen Wissen und Raten.
Der gewaehlte Pfad geht bei jedem Auftrag im Kopf X-Print-Device mit. Die
Bruecke haelt dazu bewusst keinen Zustand und das Skript schreibt kein
PRINT_DEVICE mehr: es soll genau eine Stelle geben, die weiss, welcher Drucker
gemeint ist, naemlich die, an der es bedient wird. Leer bleibt "automatisch" -
das erste gefundene Geraet, zugleich der Rueckfall, wenn aus lp0 nach dem
Umstecken ein lp1 geworden ist.
Der Pfad kommt damit von aussen und wird an beiden Enden geprueft, in
PUT /api/settings und noch einmal in der Bruecke. Eine Schranke, die nur an
einem Ende steht, ist keine: ohne die Pruefung auf dem Pi liesse sich der
Dienst dazu bringen, in eine beliebige Datei zu schreiben.
Nebenbei: ein nicht bereiter Drucker meldete sich in der Oberflaeche als
"HTTP 503". Das verriet niemandem, dass nur ein Stecker lose ist. Die 503 der
Bruecke ist kein Protokollfehler, und ihr Rumpf sagt, was fehlt - der wird
jetzt ausgewertet.
Geprueft am echten Pi (Debian 13, TM-T88IV): Einrichtung ohne Rueckfrage,
Geraeteliste mit Namen, ausdrueckliche Wahl, Druck darauf, Rueckkehr auf
automatisch, Druck darauf. Dazu die Abweise: /etc/passwd und ein Pfad mit
angehaengtem Befehl werden zurueckgewiesen, ein erlaubtes aber fehlendes
/dev/usb/lp7 ergibt eine Meldung im Klartext.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Die Einrichtung war Handarbeit: Dateien per scp auf den Pi, dort install.sh
mit sudo starten, Token abschreiben, in die .env eintragen, Dienst neu
starten. Das ist genau die Sorte Arbeit, die beim naechsten Geraetetausch
niemand mehr weiss. Jetzt macht das ein Knopf unter "Einstellungen":
Adresse, Benutzer und Passwort eintragen, und die App meldet sich per SSH an,
prueft Python/systemd/Druckergeraet, uebertraegt deploy/bondrucker/, startet
install.sh mit einem selbst erzeugten Token, raeumt auf und prueft von aussen
nach. Jeder Schritt steht mit Ergebnis im Protokoll.
Damit das ueberhaupt Sinn ergibt, liegt der Druckerzugang jetzt in der
Datenbank statt in der .env - sonst muesste hinterher doch wieder jemand auf
den Server. Die PRINTER_*-Werte in der .env sind nur noch Startwerte beim
allerersten Start, wie RATE_PER_10MIN auch.
Zwei Fehler, die beim Testen der Einrichtung auffielen:
install.sh startete den Dienst nicht neu, sondern nur "enable --now". Bei
einer erneuten Einrichtung lief die Bruecke deshalb mit dem ALTEN Token
weiter und lehnte jeden Bon mit HTTP 403 ab. Jetzt: restart.
Die Gegenprobe fragte nur /status ab - und /status prueft kein Token. Ein
Dienst mit altem Token galt damit faelschlich als bereit. Die Bruecke meldet
in /status jetzt zusaetzlich, ob das mitgeschickte Token passt (Version 1.1),
und die Einrichtung prueft das mit.
Zugangsdaten werden einmal benutzt und danach vergessen; das erzeugte Token
wird aus dem Protokoll entfernt, bevor es in den Browser oder ins Journal
geht. Neu dabei: ssh2, reines JavaScript.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Der Kunde soll mit einem Zettel zur Kasse gehen koennen, auf dem steht, was
er zahlen muss. Drei Wege fuehren jetzt zu einem Bon: der Knopf "Bon" auf der
Timer-Karte druckt den Zwischenstand und laesst den Timer weiterlaufen,
"Beenden" druckt den Endbeleg, und in der Historie laesst sich jeder Beleg
nachdrucken.
Der Drucker haengt per USB an einem Raspberry Pi und ist damit vom
Timer-Server aus nicht direkt erreichbar. Auf dem Pi laeuft deshalb eine
kleine Bruecke (deploy/bondrucker/, nur Python-Standardbibliothek), die
fertige ESC/POS-Daten per HTTP annimmt. Das Bon-Layout bleibt bewusst hier
im Repo, damit Aenderungen daran nicht auf dem Pi angefasst werden muessen.
Beim Beenden wird erst gespeichert und dann gedruckt. Eine leere Papierrolle
ist damit ein Papierproblem und kein Datenproblem - der Vorgang steht in der
Historie, die Oberflaeche sagt ausdruecklich, dass der Bon nicht gedruckt
wurde, und nennt den Grund.
Ohne PRINTER_HOST in der .env ist die Druckfunktion aus und die App verhaelt
sich unveraendert.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>