Drucker-Pi holt sich die Einrichtung, statt sie geschickt zu bekommen
Bisher richtete die App den Pi per SSH ein: Adresse, Benutzer und Passwort ins Webformular, Knopf druecken. Das verlangte ein SSH-Passwort in einem Browser, ein weiteres Paket (ssh2) und eine Verbindung vom Server zum Pi. Jetzt andersherum. Die App legt einen Link bereit und wartet. Auf dem Pi wird das Skript geholt und gestartet, dort wird der Drucker ausgewaehlt, und am Ende meldet sich der Pi von selbst an. Wer einen Drucker ansteckt, steht ohnehin am Pi - dort gehoert auch die Frage hin, welcher es sein soll. Die Auswahl zeigt Klartextnamen aus dem sysfs: "EPSON TM-T88IV" statt "lp0". Bei mehreren Druckern ist das der Unterschied zwischen Wissen und Raten. Das ausgelieferte Skript ist zusammengesetzt, nicht statisch: einrichten.sh ist eine Vorlage, in die setup.js Adresse, Code, print-server.py und die systemd-Unit einsetzt. Heraus kommt EINE Datei - auf dem Pi ist nichts nachzuladen, und eine halb geglueckte Uebertragung kann es nicht geben. Zwei Endpunkte muessen ohne Anmeldung auskommen, weil der Pi sich bei Authentik nicht anmelden kann. Der Einrichtungscode ist dort der einzige Schluessel: 32 Zeichen, gilt einmal und 30 Minuten, nur im Arbeitsspeicher, zeitkonstant verglichen, hinter einem eigenen Zaehler. Die Adresse des Pi wird der Verbindung entnommen und nicht dem Rumpf der Anmeldung - was der Pi ueber sich behauptet, koennte auch jemand anders behaupten. Die eigene Adresse leitet die App aus dem Host-Kopf ab und prueft sie streng, statt sie zu maskieren: der Wert landet in einem Shell-Skript. Geprueft am echten Pi (Debian 13, TM-T88IV): Link erzeugen, am Pi abholen, Drucker aus der Liste waehlen, Anmeldung, Uebernahme, Probedruck. Dazu die Abweise: verbrauchter Code, falscher Code, Abholung ohne Code, und dass die uebrige API weiterhin 401 liefert. Entfaellt: provision.js, install.sh, die Abhaengigkeit ssh2, das SSH-Formular. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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e68daee457
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No files matched your search
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@@ -14,54 +14,69 @@ Nur Python-Standardbibliothek, kein pip, kein CUPS, kein node.
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## Installation — der übliche Weg
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**Aus der Oberfläche:** ⚙️ Einstellungen → **🔧 Drucker einrichten**. Dort IP,
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Benutzer und Passwort des Pi eintragen und auf **🚀 Jetzt einrichten** klicken.
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Die App macht dann per SSH genau das, was unten von Hand steht: Dateien
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übertragen, `install.sh` mit einem frisch erzeugten Token starten, aufräumen
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und nachsehen, ob der Dienst antwortet. Anschließend übernimmt sie den Drucker
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selbst — es ist **nichts** mehr in der `.env` einzutragen. Das Protokoll zeigt
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Schritt für Schritt, was passiert ist.
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Der Pi braucht dafür nur: SSH, Python 3, systemd, einen Benutzer mit sudo — und
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den Drucker am USB-Anschluss. Ein frisch aufgesetztes Raspberry Pi OS erfüllt
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das ab Werk.
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Die Zugangsdaten werden einmal benutzt und danach verworfen. Gespeichert wird
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allein das erzeugte Drucker-Token.
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## Installation von Hand
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Falls die App den Pi nicht erreicht (anderes Netz, kein sudo per Passwort):
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**In der Timer-App:** ⚙️ Einstellungen → **🔧 Drucker einrichten** →
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**🔗 Einrichtungslink erzeugen**. Die App zeigt einen Befehl an. Der wird auf
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dem Pi in ein Terminal getippt:
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```bash
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# Dateien auf den Pi kopieren
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scp print-server.py bondrucker.service install.sh README.md pi@<PI-IP>:/tmp/bondrucker/
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# Dort einrichten
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ssh pi@<PI-IP>
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cd /tmp/bondrucker && sudo bash install.sh
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curl -fsSL "<Link aus der Timer-App>" -o bondrucker.sh
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sudo bash bondrucker.sh
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```
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`install.sh` legt an:
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Das Skript fragt, welcher Drucker verwendet werden soll, richtet alles ein und
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meldet den Pi anschließend selbst bei der Timer-App an. In der Oberfläche
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springt die Anzeige von „wartet auf den Pi" auf den fertigen Drucker um. In der
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`.env` ist **nichts** einzutragen.
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Der Pi braucht dafür nur Python 3, systemd, `curl` und den Drucker am
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USB-Anschluss. Ein frisch aufgesetztes Raspberry Pi OS erfüllt das ab Werk.
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### Warum der Pi sich meldet und nicht umgekehrt
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Früher hat die App den Pi per SSH eingerichtet. Das verlangte ein SSH-Passwort
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in einem Webformular und eine Verbindung vom Server zum Pi. Beides ist jetzt
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weg: kein Passwort verlässt den Laden, und die Verbindung muss nur in eine
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Richtung funktionieren. Wer einen Drucker anschließt, steht ohnehin am Pi.
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Der Link enthält einen Einrichtungscode. Er gilt **einmal** und **30 Minuten**,
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liegt nur im Arbeitsspeicher der App und ist nach einem Neustart der App
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ungültig. Wer den Code hat, kann den Drucker der App umbiegen — er gehört
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deshalb nicht in einen Chatverlauf.
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## Was das Skript anlegt
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| Was | Wo |
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| Dienstbenutzer `bondrucker` (Gruppe `lp`) | — |
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| Programm | `/opt/bondrucker/print-server.py` |
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| Token | `/etc/bondrucker/env` (`0640`, root:bondrucker) |
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| Token und Gerät | `/etc/bondrucker/env` (`0640`, root:bondrucker) |
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| udev-Regel | `/etc/udev/rules.d/99-bondrucker.rules` |
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| Dienst | `bondrucker.service`, aktiviert und gestartet |
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Am Ende gibt das Skript den Wert für das Token aus.
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`install.sh` ist wiederholbar: ein erneuter Aufruf überschreibt Programm und
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Das Skript ist wiederholbar: ein erneuter Aufruf überschreibt Programm und
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Token und **startet den Dienst neu**. Ohne den Neustart liefe er mit dem alten
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Token weiter und würde jeden Druckauftrag mit HTTP 403 ablehnen.
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Schalter für den Fall, dass nicht gefragt werden soll:
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```bash
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sudo bash bondrucker.sh --device /dev/usb/lp1 --port 9100
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```
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## Installation ohne die Timer-App
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`einrichten.sh` im Quelltext ist eine Vorlage: die Stellen `@@APP_URL@@`,
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`@@SETUP_CODE@@`, `@@PRINT_SERVER@@` und `@@SERVICE@@` füllt die App beim
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Ausliefern. Direkt ausführbar ist sie deshalb nicht.
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Ohne die App werden die Dateien von Hand abgelegt — `print-server.py` nach
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`/opt/bondrucker/`, `bondrucker.service` nach `/etc/systemd/system/`, dazu
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`/etc/bondrucker/env` mit `PRINT_TOKEN=` und `PRINT_DEVICE=`. Adresse, Port und
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Token kommen anschließend von Hand in die Einstellungen der Timer-App.
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## Timer-Server konfigurieren
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Nach der Einrichtung aus der Oberfläche: nichts zu tun.
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Nach der Einrichtung über den Link: nichts zu tun.
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Nach der Einrichtung von Hand: in ⚙️ Einstellungen unter „Drucker einrichten"
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lassen sich Adresse, Port und Token auch direkt eintragen. Der Druckerzugang
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