Deploy per Gitea Actions auf 192.168.1.5
Deploy auf den Timer-Server / deploy (push) Failing after 2s

Push auf main rollt den Stand selbst aus, statt ihn von Hand zu kopieren.
Der Runner (pve-runner) liegt im selben LAN wie der Zielhost.

Drei Dinge, die dabei nicht passieren duerfen und deshalb abgesichert sind:

- Die .env, das data-Verzeichnis und node_modules sind vom rsync-Abgleich
  ausgenommen. Das --delete raeumt zwar geloeschte Dateien weg, laesst diese
  Pfade aber in Ruhe (kein --delete-excluded).
- npm ci laeuft auf dem Zielhost, nicht im Runner-Container: bcrypt und
  sqlite3 sind native Module und muessen zur dortigen Umgebung passen.
  Aufgerufen wird es nur, wenn sich backend/package*.json geaendert hat.
- Neu gestartet wird nur bei Aenderungen unter backend/ oder deploy/.
  Eine geaenderte Frontend-Datei wird ausgeliefert, ohne den laufenden
  Dienst anzufassen.

Danach ein Health-Check gegen /health; bleibt die Antwort aus, schlaegt der
Lauf fehl und die letzten Journal-Zeilen stehen im Protokoll.

Die Einrichtung (Deploy-Benutzer, eng gefasste sudo-Regel, Variablen und
Secrets) steht in DEPLOY.md.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
2026-09-04 17:56:35 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent a7e77793a8
commit 1cd966a208
2 changed files with 187 additions and 0 deletions
+117
View File
@@ -0,0 +1,117 @@
name: Deploy auf den Timer-Server
# Laeuft bei jedem Push auf main und laesst sich in der Gitea-Oberflaeche
# ("Actions" -> Workflow -> "Run workflow") auch von Hand ausloesen.
on:
push:
branches: [main]
workflow_dispatch:
jobs:
deploy:
runs-on: ubuntu-latest
env:
# Repository-Variablen (Settings -> Actions -> Variables)
DEPLOY_HOST: ${{ vars.DEPLOY_HOST }}
DEPLOY_USER: ${{ vars.DEPLOY_USER }}
DEPLOY_PATH: ${{ vars.DEPLOY_PATH }}
DEPLOY_SERVICE: ${{ vars.DEPLOY_SERVICE }}
DEPLOY_OWNER: ${{ vars.DEPLOY_OWNER }}
HEALTH_URL: ${{ vars.HEALTH_URL }}
# Repository-Secrets (Settings -> Actions -> Secrets)
DEPLOY_SSH_KEY: ${{ secrets.DEPLOY_SSH_KEY }}
DEPLOY_KNOWN_HOSTS: ${{ secrets.DEPLOY_KNOWN_HOSTS }}
steps:
- name: Code auschecken
uses: actions/checkout@v4
- name: Werkzeuge installieren
run: |
apt-get update -qq
apt-get install -y -qq rsync openssh-client
- name: Konfiguration pruefen
run: |
fehlt=""
for v in DEPLOY_HOST DEPLOY_USER DEPLOY_PATH DEPLOY_SERVICE DEPLOY_SSH_KEY DEPLOY_KNOWN_HOSTS; do
if [ -z "${!v:-}" ]; then fehlt="$fehlt $v"; fi
done
if [ -n "$fehlt" ]; then
echo "Es fehlen noch Variablen/Secrets:$fehlt"
echo "Nachzutragen unter Settings -> Actions -> Variables bzw. Secrets."
exit 1
fi
echo "Ziel: $DEPLOY_USER@$DEPLOY_HOST:$DEPLOY_PATH (Dienst: $DEPLOY_SERVICE)"
- name: SSH einrichten
run: |
mkdir -p ~/.ssh && chmod 700 ~/.ssh
printf '%s\n' "$DEPLOY_SSH_KEY" > ~/.ssh/id_ed25519
printf '%s\n' "$DEPLOY_KNOWN_HOSTS" > ~/.ssh/known_hosts
chmod 600 ~/.ssh/id_ed25519
chmod 644 ~/.ssh/known_hosts
- name: Dateien uebertragen
run: |
# --delete raeumt geloeschte Dateien auf dem Server weg. Die
# ausgeschlossenen Pfade sind davon ausgenommen (kein --delete-excluded!):
# Konfiguration, Datenbank und node_modules bleiben unangetastet.
rsync -rlpt --delete --out-format='%n' \
--exclude='.git/' --exclude='.gitea/' \
--exclude='.env' --exclude='.env.*' \
--exclude='data/' --exclude='node_modules/' \
-e 'ssh -o BatchMode=yes' \
./ "$DEPLOY_USER@$DEPLOY_HOST:$DEPLOY_PATH/" | tee uebertragen.txt
- name: Abhaengigkeiten, Neustart und Health-Check
run: |
# Neu installiert wird nur, wenn sich die Paketliste geaendert hat.
# bcrypt und sqlite3 sind native Module: npm ci gehoert deshalb auf
# den Zielhost und nicht in den Runner-Container.
NPM=nein
RESTART=nein
if grep -q 'backend/package' uebertragen.txt; then NPM=ja; fi
if grep -qE '^(backend/|deploy/)' uebertragen.txt; then RESTART=ja; fi
if [ ! -s uebertragen.txt ]; then echo "Nichts geaendert."; fi
echo "npm ci: $NPM | Neustart: $RESTART"
ssh -o BatchMode=yes "$DEPLOY_USER@$DEPLOY_HOST" \
"NPM='$NPM' RESTART='$RESTART' \
DEPLOY_PATH='$DEPLOY_PATH' DEPLOY_SERVICE='$DEPLOY_SERVICE' \
DEPLOY_OWNER='${DEPLOY_OWNER:-timerapp:timerapp}' \
HEALTH_URL='${HEALTH_URL:-http://127.0.0.1:3003/health}' \
bash -euo pipefail -s" <<'REMOTE'
SUDO=""; [ "$(id -u)" -eq 0 ] || SUDO="sudo -n"
if [ "$NPM" = ja ]; then
echo "--- npm ci (nur Produktionsabhaengigkeiten)"
cd "$DEPLOY_PATH/backend"
$SUDO npm ci --omit=dev --no-audit --no-fund
fi
# Alles unter dem Anwendungsverzeichnis gehoert dem Dienstbenutzer.
$SUDO chown -R "$DEPLOY_OWNER" "$DEPLOY_PATH"
if [ "$RESTART" = nein ]; then
echo "--- Keine Backend-Aenderung: Neustart nicht noetig"
exit 0
fi
echo "--- Dienst neu starten: $DEPLOY_SERVICE"
$SUDO systemctl restart "$DEPLOY_SERVICE"
echo "--- Health-Check"
for i in $(seq 1 15); do
if curl -fsS --max-time 3 "$HEALTH_URL" >/dev/null 2>&1; then
echo "Dienst antwortet:"; curl -fsS "$HEALTH_URL"; echo
exit 0
fi
sleep 2
done
echo "Dienst antwortet nach 30 s nicht. Letzte Zeilen aus dem Journal:"
$SUDO journalctl -u "$DEPLOY_SERVICE" -n 40 --no-pager || true
exit 1
REMOTE
+70
View File
@@ -475,3 +475,73 @@ CSV, Filter, Löschen, Abmelden) sowie ein Durchlauf im echten Browser.
Die App ist klein genug, um sie vollständig zu lesen: `server.js` ~470 Zeilen,
`app.js` ~460 Zeilen, beide durchgehend kommentiert und auf Deutsch beschriftet.
Im Zweifel ist das Lesen der Quelle schneller als das Raten.
---
## Automatischer Deploy per Gitea Actions
Jeder Push auf `main` in `git.handy-insel.de/kerimatilgan/timer-app` rollt den
Stand selbsttaetig auf den Server aus. Der Workflow liegt in
`.gitea/workflows/deploy.yaml` und laesst sich in der Gitea-Oberflaeche unter
"Actions" auch von Hand starten.
### Was der Workflow tut
1. Uebertraegt die versionierten Dateien per `rsync` nach `/opt/timer-app`.
**Nicht angefasst** werden `backend/.env`, `data/` und `node_modules/` —
sie sind vom Abgleich ausgenommen und ueberleben auch das `--delete`,
das geloeschte Dateien auf dem Server aufraeumt.
2. `npm ci --omit=dev` **nur**, wenn sich `backend/package*.json` geaendert hat.
Das laeuft bewusst auf dem Zielhost: `bcrypt` und `sqlite3` sind native
Module und muessen zur dortigen Architektur passen.
3. Neustart des Dienstes **nur**, wenn sich etwas unter `backend/` oder
`deploy/` geaendert hat. Reine Frontend-Aenderungen brauchen keinen.
4. Health-Check gegen `/health` (15 Versuche, 30 s). Antwortet der Dienst
nicht, schlaegt der Lauf fehl und die letzten 40 Journal-Zeilen stehen
im Protokoll.
### Einmalige Einrichtung
Auf dem Zielhost einen Deploy-Benutzer anlegen, ihm das Verzeichnis geben und
den Neustart des einen Dienstes erlauben:
```bash
useradd -r -m -s /bin/bash deploy
mkdir -p /home/deploy/.ssh && chmod 700 /home/deploy/.ssh
echo '<oeffentlicher Schluessel>' >> /home/deploy/.ssh/authorized_keys
chown -R deploy:deploy /home/deploy/.ssh && chmod 600 /home/deploy/.ssh/authorized_keys
# Schreibrecht auf das Anwendungsverzeichnis
chown -R deploy:timerapp /opt/timer-app && chmod -R g+rX /opt/timer-app
# Genau die drei Befehle ohne Passwort - nicht mehr
cat > /etc/sudoers.d/deploy-timer-app <<'EOF'
deploy ALL=(root) NOPASSWD: /bin/systemctl restart timer-app, \
/bin/journalctl -u timer-app *, \
/bin/chown -R timerapp\:timerapp /opt/timer-app
EOF
chmod 440 /etc/sudoers.d/deploy-timer-app
visudo -c
```
Im Repo unter **Settings -> Actions** hinterlegen:
| Art | Name | Wert |
|---|---|---|
| Variable | `DEPLOY_HOST` | `192.168.1.5` |
| Variable | `DEPLOY_USER` | `deploy` |
| Variable | `DEPLOY_PATH` | `/opt/timer-app` |
| Variable | `DEPLOY_SERVICE` | `timer-app` |
| Variable | `DEPLOY_OWNER` | `timerapp:timerapp` |
| Variable | `HEALTH_URL` | `http://127.0.0.1:3003/health` |
| Secret | `DEPLOY_SSH_KEY` | privater Deploy-Schluessel (ganze Datei inkl. BEGIN/END-Zeilen) |
| Secret | `DEPLOY_KNOWN_HOSTS` | `ssh-keyscan 192.168.1.5` — Zeile(n) fuer den Zielhost |
### Grenzen
- Die `.env` wird **nie** ausgerollt. Kommt eine neue Einstellung dazu, gehoert
sie von Hand in die `.env` auf dem Server (Vorlage: `backend/.env.example`),
sonst startet der Dienst nach dem Deploy womoeglich nicht.
- Es gibt keinen automatischen Rollback. Faellt der Health-Check durch, laeuft
der Dienst weiter im Fehlerzustand — der Lauf ist rot und das Journal steht
im Protokoll. Zurueck geht es mit einem Revert-Commit auf `main`.